Nach tatsächlichem Verbrauch aufteilen
Ich trage zuerst den persönlichen Betrag jeder Person ein. Danach ergänze ich gemeinsam bestellte Speisen, Getränke oder Gebühren und wähle nur die Personen aus, die daran beteiligt waren. So wird ein gemeinsamer Posten nicht unbemerkt allen zugerechnet.
Bei drei Personen mit 24 €, 52 € und 19 € sowie einem gemeinsam geteilten Posten von 15 € ergibt sich eine Zwischensumme von 110 €. Diese Struktur bleibt erhalten, bevor weitere Beträge verteilt werden.
Proportional oder gleich verteilen
Bei proportionaler Verteilung erhält eine Person, die 40 % der Ausgaben verursacht hat, ungefähr 40 % der entsprechenden gemeinsamen Zusatzbeträge; Restcent werden am Ende exakt ausgeglichen. Bei gleicher Verteilung werden diese Positionen unabhängig vom persönlichen Verbrauch geteilt.
Ich entscheide die Methode vor dem Bezahlen und stimme sie mit der Gruppe ab, statt Rundung oder Reihenfolge entscheiden zu lassen.
Steuer, Servicegebühr und freiwilliger Betrag
Verpflichtende Gebühren bleiben getrennt von freiwilligem Trinkgeld. Wird Steuer separat ausgewiesen, kann sie verteilt werden; ist sie bereits enthalten, trage ich sie nicht ein zweites Mal ein.
Der Ratgeber Servicegebühr oder Trinkgeld hilft, die einzelnen Rechnungspositionen vorher einzuordnen.
Warum Restcent wichtig sind
10 € durch drei Personen sind nicht dreimal exakt 3,33 €. Eine korrekte Aufteilung kann 3,34 €, 3,33 € und 3,33 € lauten. Der Rechner weist den Restcent zu, damit alle Anteile wieder genau den Gesamtbetrag ergeben.
Bei mehreren geteilten Positionen und Zusatzkosten wird diese Genauigkeit noch wichtiger.
Wann der einfache Rechner genügt
Sind die Bestellungen ähnlich und alle möchten gleich teilen, ist der Rechner für gleiche Anteile schneller. Der Ratgeber Restaurantrechnung fair teilen hilft bei der Wahl zwischen beiden Methoden.