Prozent oder fester Betrag pro Getränk wählen
Bei einer Barrechnung prüfe ich zuerst, wie die Bestellung aufgebaut ist. Für wenige Getränke kann ein fester Betrag je Getränk leicht nachvollziehbar sein. Bei längeren Tabs mit Cocktails, Essen oder mehreren Runden liefert ein Prozentsatz vom Gesamtbetrag einen anderen Vergleich.
Der Rechner entscheidet nicht für mich. Ich vergleiche die Ergebnisse und kontrolliere vorher bereits enthaltene Gebühren.
Beispiel mit 40 € Barumsatz
15 % von 40 € sind 6 €, 20 % sind 8 €. Bei vier Getränken und 2 € je Getränk ergibt auch die feste Methode 8 €.
Das Beispiel zeigt, warum die Methode zählt: Bei einer anderen Anzahl oder anderen Preisen können beide Ergebnisse deutlich auseinanderliegen.
Rechnung vor der Entscheidung prüfen
Enthält der Beleg bereits eine verpflichtende Service-, Veranstaltungs- oder andere Gebühr, prüfe ich diese vor einem zusätzlichen freiwilligen Betrag. Pflichtpositionen bleiben getrennt.
Der Ratgeber Servicegebühr oder Trinkgeld erklärt diese Unterscheidung ausführlicher.
Wann der Restaurantrechner besser passt
Bei Tischservice, getrennt ausgewiesener Steuer oder einer Gruppenrechnung nutze ich den Restaurant-Trinkgeldrechner mit den passenden Zusatzfeldern.
Für eine einfache Barrechnung bleibt diese Seite bewusst auf Prozent gegenüber Betrag je Getränk fokussiert.
Meine Endkontrolle
Ich vergleiche Getränkeanzahl, Rechnungsbetrag, bereits enthaltene Gebühren und den Euro-Betrag. Wenn sich Beleg oder Situation ändern, ändere ich die Methode, statt automatisch denselben Prozentsatz anzuwenden.